WORT
Hier ist wirklich für alle was dabei: Comedy und Aktivismus, Lesungen, wissenschaftliche Einordnungen und das Konzept des Verbündet-Seins des INSTITUTS FÜR SOCIAL JUSTICE AND RADICAL DIVERSITY.

© Anke Illing
MALERSAAL | 15:15 Uhr
Franca erzählt uns von unseren erstaunlichen sozialen Fähigkeiten und der Frage, wo sie sich verstecken. Sie nimmt uns mit auf einen Kurztrip durch die Neurowissenschaft des Zusammenlebens, zeigt, wie wir von Geburt auf Gemeinschaft gepolt sind, auf wie viele kognitive Fähigkeiten wir uns dabei stützen, und in welche Denkfallen wir trotzdem immer wieder laufen. Am Ende wissen wir, wie das Sozialleben unser Hirn befeuert, Synchrontanzen Schmerzen dämpft oder Teilen bereichert, und warum unsere Spezies zusammenhalten muss, aber nicht will.
Dr. Franca Parianen ist Hirnforscherin, Wissenschaftskommunikatorin und Bestsellerautorin. Ausgestattet mit einem Bachelor in Public Administration, einem Studium in Neurowissenschaften und der passenden Promotion erklärt sie das Zusammenleben auf der Ebene von Hirn und Hormonen. Neben ihrer Forschungsarbeit, u.a. am Max-Planck-Institut, veröffentlichte sie im Rowohlt Verlag den Bestseller "Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage" und zuletzt die Anthologie "Weltrettung braucht Wissenschaft". Heute schreibt sie regelmäßig für das taz Ressort Zukunft. Für ihre Vorträge erhielt sie gerade den hochdotierten Sartorius Preis für neue Kommunikation.

© Diana Dua
KANTINE | 17:00 -17:45
Mitgefühl gilt als Grundlage jeder solidarischen Gesellschaft. Und doch erleben viele Menschen tagtäglich etwas anderes: Sie werden übersehen, übergangen, unsichtbar gemacht. Was bedeutet diese Erfahrung für unser Zusammenleben - und was richtet sie langfristig an? In ihrem Manifest gegen das Unbehagen geht Diana Dua dieser Frage nach. Sie verbindet persönliche Erlebnisse, Poesie und gesellschaftspolitische Analyse zu einem eindringlichen Aufruf. Dabei wird sichtbar, wie strukturelle Ungleichheiten Menschen an den Rand drängen – und warum das nicht nur Einzelne betrifft, sondern uns alle.
Für Diana Dua ist Mitgefühl weit mehr als eine sentimentale Geste: Es ist radikale politische Praxis, die Wahrnehmung verändert, Solidarität ermöglicht und Räume der Zugehörigkeit eröffnet. Ein kluges, zugewandtes Buch für alle, die unsere Gegenwart nicht nur beschreiben, sondern gestalten wollen.
Diana Dua ist in Rheinland-Pfalz geboren und in der Nähe von Speyer aufgewachsen. Sie studierte Medienwissenschaften, Literaturwissenschaften und Geschichte in Paderborn und lebt heute in Hamburg. Dort arbeitet sie als Texterin, Sensitivity-Readerin sowie Referentin für diskriminierungssensible Sprache. 2024 erschien ihr Buch »Zeilen gegen das Unbehagen«, das zugleich auch als fortlaufendes Projekt konzipiert ist. Darin thematisiert sie erlebten Rassismus, Identität und Anderssein. Ihre poetischen Mikrotexte machen spürbar, wie tief strukturelle Ausgrenzung wirklich wirkt und eröffnen Räume für Mitgefühl und Dialog.

© Jonathan Czollek und Samja Zierott
KANTINE | 18:45-19:30 Uhr
Jonathan und Samja öffnen die SUPERZART*-Kantine zum Nachdenken über Verbündet-Sein: eine politisch-solidarische Freund:innenschaft, die die Anliegen Anderer zu den eigenen Anliegen macht.
Wie bleiben wir verbunden, wenn rechte Bewegungen erstarken und das Gefühl wächst, ihnen allein gegenüberzustehen? Strukturen zu verstehen, kann handlungsfähig machen und zugleich ohnmächtig. Geht Widerständigkeit, ohne uns zu isolieren oder aufzureiben?
Samja und Jonathan mischen Geschichten widerständiger Bündnisse mit Psychologie und Diskriminierungskritik. Performativ-dialogisch servieren sie Food for Thought zum Deep Dive in die Kraft der Widersprüche – damit es morgen einen Funken verbündeter sein kann als heute.
Jonathan und Samja sind Mitgründer:innen des Instituts für Diversitätspsychologie. Dort denken und leben sie Psychologie und Diskriminierungskritik zusammen: in Texten und Seminaren, in Therapie und Beratung. Als Psycholog:innen und systemische Therapeut:innen – Samja in Ausbildung – begleiten sie unter anderem Aktivist:innen beim Weitermachen und unterstützen gemeinsam mit Beratungsstellen Menschen nach Diskriminierungserfahrungen. Zugleich arbeiten sie daran, dass Veränderung nicht bei den Einzelnen stehen bleibt: für mehr Radical Diversity und Diskriminierungskritik in Therapie, Institutionen und Gesundheitsversorgung.
SMASH COMEDY veranstaltet queerfeministische, diskriminierungskritische Stand-Up Open-Mics, Mixed Shows und Workshops. SMASH COMEDY will ein Brave Space sein ohne toxische Maskulinität, Sexismus, Ableismus und Rassismus, Queer- und Transfeindlichkeit – für die FLINTA* & Queers der deutschen Comedyszene, für mehr Sichtbarkeit marginalisierter Gruppen, Personen und Themen, die auf den Mainstream-Comedybühnen kaum stattfinden. Mit maximalem Spaß, Awareness und Diversity Power gegen Diskriminierung und Trumpismus!
Stand-Up-Comedy, wie SMASH COMEDY sie versteht: als Protestform, als feministischen und kulturaktivistischen Akt. Kommt vorbei, trainiert eure Lach- und Empathiemuskeln mit uns.
Kuratiert und moderiert wird der Smash Comedy Club von Schwessi.

Sergey Sanin
KANTINE | 15:45-16:45 Uhr

Sola Steinke lebt an und von Schnittstellen. Schwarz und weiß, deutsch und "fremd", Mädchen und nicht. Zwischen sarkastischer Millennial und nihilistischer Gen Z, all das verarbeitet sie zumindest scheinbar fröhlich und oft mit unerwartetem Blickwinkel.

Mai My ist als Comedienne auf Bühnen und in den sozialen Medien aktiv.
Ihre Fans nennen sie auch Mimi, Ma Thai, Miami oder Momo.
In Hamburg hat sie scherzhaft den Spitznamen „Mil“ erhalten, was für „müde in Lebensfrustration“ steht. Genau die Richtige, um wider die Einsamkeit auf die Festival Smash Comedy Bühne zu gehen.


Anna Marieke ist Stand-up-Comedian und bringt queerfeministische, politische Comedy auf die Bühne. Sie spricht darüber, wie mächtige Männer sie dazu inspiriert haben, die Bühne zu suchen und besonders viel Raum einzunehmen. Aber auch die wichtigen Themen des Lebens, wie Weinen, Kartoffeln und Priester kommen bei ihr nicht zu kurz.
Tekin Kesen macht Stand-up, aber nicht zum Zurücklehnen. Mit schwarzem Humor, spitzer Zunge und einem Faible für das Unangenehme bringt er Themen auf die Bühne, über die man sonst lieber schweigt – oder zumindest nur flüstert. In seinem Podcast: „Spag Bollo“ spricht er mit andern Comedy Menschen über mentale Gesundheit.


© Aischa Souaga
Veronique Coubard ist Schauspielerin und Sängerin aus Hamburg. Für den ZDF Friesland Krimi vor der Kamera, als Sängerin der Band Bold Bloom am Mikrofon. Vero möchte Geschichten erzählen. Egal, ob die eigenen oder gemeinschaftlich auf der Bühne die der Anderen. das SUPERZART* Festival ist ihr Tool für Begegnung.
Katrin Altmann ist eine*r der Initiator*innen des SUPERZART* Festivals, wirkt als Mitglied des Leitungsteams an der Planung und Organisation mit und kümmert sich um alles rund um den SUPERZART* e.V. 2026 ist Katrin auch als Moderator*in in der WORT-Sparte unterwegs.
Eines von Katrins Herzensthemen ist Kommunikation und alles Faszinierende, was mit und in ihr passiert:

© Christian Schöper

© Katja Ruge
less ist Gesangsperformerin und Songwriterin aus Hamburg. Neben ihrem ständig wandernden und wechselnden Soloprogramm bespielt sie im Rahmen des Stücks „Lipstick Quings Revolution“ auch das Rangfoyer im SchauSpielHaus Hamburg. Beim SUPERZART* Festival geleitet sie als Moderatorin durch das Programm in der Kantine.
WORT
Hier ist wirklich für alle was dabei: Comedy und Aktivismus, Lesungen, wissenschaftliche Einordnungen und das Konzept des Verbündet-Seins des INSTITUTS FÜR SOCIAL JUSTICE AND RADICAL DIVERSITY.

© Anke Illing
Franca erzählt uns von unseren erstaunlichen sozialen Fähigkeiten und der Frage, wo sie sich verstecken. Sie nimmt uns mit auf einen Kurztrip durch die Neurowissenschaft des Zusammenlebens, zeigt, wie wir von Geburt auf Gemeinschaft gepolt sind, auf wie viele kognitive Fähigkeiten wir uns dabei stützen, und in welche Denkfallen wir trotzdem immer wieder laufen. Am Ende wissen wir, wie das Sozialleben unser Hirn befeuert, Synchrontanzen Schmerzen dämpft oder Teilen bereichert, und warum unsere Spezies zusammenhalten muss, aber nicht will.
Dr. Franca Parianen ist Hirnforscherin, Wissenschaftskommunikatorin und Bestsellerautorin. Ausgestattet mit einem Bachelor in Public Administration, einem Studium in Neurowissenschaften und der passenden Promotion erklärt sie das Zusammenleben auf der Ebene von Hirn und Hormonen. Neben ihrer Forschungsarbeit, u.a. am Max-Planck-Institut, veröffentlichte sie im Rowohlt Verlag den Bestseller "Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage" und zuletzt die Anthologie "Weltrettung braucht Wissenschaft". Heute schreibt sie regelmäßig für das taz Ressort Zukunft. Für ihre Vorträge erhielt sie gerade den hochdotierten Sartorius Preis für neue Kommunikation.
MALERSAAL | 15:15 Uhr

© Diana Dua
Mitgefühl gilt als Grundlage jeder solidarischen Gesellschaft. Und doch erleben viele Menschen tagtäglich etwas anderes: Sie werden übersehen, übergangen, unsichtbar gemacht. Was bedeutet diese Erfahrung für unser Zusammenleben - und was richtet sie langfristig an? In ihrem Manifest gegen das Unbehagen geht Diana Dua dieser Frage nach. Sie verbindet persönliche Erlebnisse, Poesie und gesellschaftspolitische Analyse zu einem eindringlichen Aufruf. Dabei wird sichtbar, wie strukturelle Ungleichheiten Menschen an den Rand drängen – und warum das nicht nur Einzelne betrifft, sondern uns alle.
Für Diana Dua ist Mitgefühl weit mehr als eine sentimentale Geste: Es ist radikale politische Praxis, die Wahrnehmung verändert, Solidarität ermöglicht und Räume der Zugehörigkeit eröffnet. Ein kluges, zugewandtes Buch für alle, die unsere Gegenwart nicht nur beschreiben, sondern gestalten wollen.
Diana Dua ist in Rheinland-Pfalz geboren und in der Nähe von Speyer aufgewachsen. Sie studierte Medienwissenschaften, Literaturwissenschaften und Geschichte in Paderborn und lebt heute in Hamburg. Dort arbeitet sie als Texterin, Sensitivity-Readerin sowie Referentin für diskriminierungssensible Sprache. 2024 erschien ihr Buch »Zeilen gegen das Unbehagen«, das zugleich auch als fortlaufendes Projekt konzipiert ist. Darin thematisiert sie erlebten Rassismus, Identität und Anderssein. Ihre poetischen Mikrotexte machen spürbar, wie tief strukturelle Ausgrenzung wirklich wirkt und eröffnen Räume für Mitgefühl und Dialog.
KANTINE | 17:00 -17:45

© Jonathan Czollek und Samja Zierott
Jonathan und Samja öffnen die SUPERZART*-Kantine zum Nachdenken über Verbündet-Sein: eine politisch-solidarische Freund:innenschaft, die die Anliegen Anderer zu den eigenen Anliegen macht.
Wie bleiben wir verbunden, wenn rechte Bewegungen erstarken und das Gefühl wächst, ihnen allein gegenüberzustehen? Strukturen zu verstehen, kann handlungsfähig machen und zugleich ohnmächtig. Geht Widerständigkeit, ohne uns zu isolieren oder aufzureiben?
Samja und Jonathan mischen Geschichten widerständiger Bündnisse mit Psychologie und Diskriminierungskritik. Performativ-dialogisch servieren sie Food for Thought zum Deep Dive in die Kraft der Widersprüche – damit es morgen einen Funken verbündeter sein kann als heute.
Jonathan und Samja sind Mitgründer:innen des Instituts für Diversitätspsychologie. Dort denken und leben sie Psychologie und Diskriminierungskritik zusammen: in Texten und Seminaren, in Therapie und Beratung. Als Psycholog:innen und systemische Therapeut:innen – Samja in Ausbildung – begleiten sie unter anderem Aktivist:innen beim Weitermachen und unterstützen gemeinsam mit Beratungsstellen Menschen nach Diskriminierungserfahrungen. Zugleich arbeiten sie daran, dass Veränderung nicht bei den Einzelnen stehen bleibt: für mehr Radical Diversity und Diskriminierungskritik in Therapie, Institutionen und Gesundheitsversorgung.
KANTINE | 18:45-19:30 Uhr

KANTINE | 15:45-16:45 Uhr
SMASH COMEDY veranstaltet queerfeministische, diskriminierungskritische Stand-Up Open-Mics, Mixed Shows und Workshops. SMASH COMEDY will ein Brave Space sein ohne toxische Maskulinität, Sexismus, Ableismus und Rassismus, Queer- und Transfeindlichkeit – für die FLINTA* & Queers der deutschen Comedyszene, für mehr Sichtbarkeit marginalisierter Gruppen, Personen und Themen, die auf den Mainstream-Comedybühnen kaum stattfinden. Mit maximalem Spaß, Awareness und Diversity Power gegen Diskriminierung und Trumpismus!
Stand-Up-Comedy, wie SMASH COMEDY sie versteht: als Protestform, als feministischen und kulturaktivistischen Akt. Kommt vorbei, trainiert eure Lach- und Empathiemuskeln mit uns.
Kuratiert und moderiert wird der Smash Comedy Club von Schwessi.

Sola Steinke lebt an und von Schnittstellen. Schwarz und weiß, deutsch und "fremd", Mädchen und nicht. Zwischen sarkastischer Millennial und nihilistischer Gen Z, all das verarbeitet sie zumindest scheinbar fröhlich und oft mit unerwartetem Blickwinkel.

Mai My ist als Comedienne auf Bühnen und in den sozialen Medien aktiv.
Ihre Fans nennen sie auch Mimi, Ma Thai, Miami oder Momo.
In Hamburg hat sie scherzhaft den Spitznamen „Mil“ erhalten, was für „müde in Lebensfrustration“ steht. Genau die Richtige, um wider die Einsamkeit auf die Festival Smash Comedy Bühne zu gehen.


Anna Marieke ist Stand-up-Comedian und bringt queerfeministische, politische Comedy auf die Bühne. Sie spricht darüber, wie mächtige Männer sie dazu inspiriert haben, die Bühne zu suchen und besonders viel Raum einzunehmen. Aber auch die wichtigen Themen des Lebens, wie Weinen, Kartoffeln und Priester kommen bei ihr nicht zu kurz.

Tekin Kesen macht Stand-up, aber nicht zum Zurücklehnen. Mit schwarzem Humor, spitzer Zunge und einem Faible für das Unangenehme bringt er Themen auf die Bühne, über die man sonst lieber schweigt – oder zumindest nur flüstert. In seinem Podcast: „Spag Bollo“ spricht er mit andern Comedy Menschen über mentale Gesundheit.

© Aischa Souaga
Veronique Coubard ist Schauspielerin und Sängerin aus Hamburg. Für den ZDF Friesland Krimi vor der Kamera, als Sängerin der Band Bold Bloom am Mikrofon. Vero möchte Geschichten erzählen. Egal, ob die eigenen oder gemeinschaftlich auf der Bühne die der Anderen. das SUPERZART* Festival ist ihr Tool für Begegnung.

© Christian Schöper
Katrin Altmann ist eine*r der Initiator*innen des SUPERZART* Festivals, wirkt als Mitglied des Leitungsteams an der Planung und Organisation mit und kümmert sich um alles rund um den SUPERZART* e.V. 2026 ist Katrin auch als Moderator*in in der WORT-Sparte unterwegs.
Eines von Katrins Herzensthemen ist Kommunikation und alles Faszinierende, was mit und in ihr passiert:

© Katja Ruge
less ist Gesangsperformerin und Songwriterin aus Hamburg. Neben ihrem ständig wandernden und wechselnden Soloprogramm bespielt sie im Rahmen des Stücks „Lipstick Quings Revolution“ auch das Rangfoyer im SchauSpielHaus Hamburg. Beim SUPERZART* Festival geleitet sie als Moderatorin durch das Programm in der Kantine.





